Wädichilbi

Auch dieses Jahr hatten wir wieder unser Festzelt auf dem Seeplatz. Nach langer Planung ging es dann am Donnerstag für die ersten Schränzer los. Zuerst musste nämlich unser Zelt aufgebaut werden. Am Samstag hatten wir unsere Gönner und Sponsoren in unser Zelt zu einem Umtrunk eingeladen bevor es dann mit dem Chilbibetrieb richtig losging.

Trotz des Jahrhundertsommers war uns keine regenfreie Wädichilbi gegönnt und die Wädenswil wurden einmal mehr am Samstagabend verregnet. Doch die Chilbi-Fans liessen sich die Stimmung überhaupt nicht verderben denn wir hatten ein tolles Fest bis in die Morgenstunden. Am Sonntag und Montag war es dann wieder trocken so dass wir auch die regenscheuen Wädenswiler/innen bei uns im Zelt begrüssen durften. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle unsere Gäste!

Nach drei anstrengenden aber auch sehr schönen Tagen hiess es dann am Dienstag wieder – Zelt abbauen und Start der Planung für die Wädichilbi 2019, bei der wir Euch sehr gern wieder bei uns im Zelt begrüssen.

Nöihüüsli Ustrinkete

Nach einer 33-jährigen Ära war es am 27. April soweit, dass Wirte Paar Wirz geht in den wohl verdienten Ruhestand. Zu diesem Anlass luden sie zur „Ustrinkete“ im Nöihüüsli ein. Nach einer jahrelangen Zusammenarbeit war es für uns selbstverständlich Brigitte und Peter musikalisch zu verabschieden.

Wir möchten uns bei Brigitte und Peter Wirz herzlich für die tolle Zeit und die grosse Unterstützung vor und während der Fasnacht bzw. an der Chilbi bedanken und wünschen ihnen für die Zukunft nur das Beste.

Gerne möchten wir die neuen Wirte Maya Dohner-Elmer und Roger Eichta begrüssen, welche weiterhin ein Teil unserer geliebten Wädischwyler Fasnacht sein werden. Die WadinSchränzer wünschen den beiden einen guten Start und viel Erfolg.

Wädischwyler Fasnacht

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss, die Wädi Fasnacht. Angefangen hat unser Wochenende mit dem Schnitzelbankfest. Dort kamen wir, wie es sich für Gletschergeister gehört, düster auf die Bühne. Auf der Bühne angekommen dürfte aber jeder schnell gemerkt haben dass wir abgesehen vom Gestank gar nicht so schlimm sind. Nach dem wir unsere neuen und ausgewählte alte Stücke gespielt haben zogen wir Geister wieder von dannen.

Der Samstag war leider vom Regen durchzogen, obwohl wir uns dies vom Wädi-Gletschter nicht gewohnt sind, war dies für uns kein Hindernis munter weiter zu spielen. Begonnen haben wir mit dem Konzert uf de Gass, gefolgt von einem Sternmarsch auf der gesperrten Zugerstrasse. Schön dass wir trotz Regen vor vielen begeisterten Zuschauern spielen durften. Weiter ging es dann in einige Beizen bevor wir zum Schluss am Turnermaskenball noch weiter eingeheizt haben.

Am Umzugssonntag meinte es der Wettertgeist wieder gut mit den Wädenswiler. Mit trockenen Füssen spielten wir auf der Strecke des grossen Umzuges gefolgt vom Guggenkonzert vor dem alten Gewerbeschulhaus. Abends gingen wir dann wieder auf die Gass und spielten hier und dort bis wir zusammen mit den Trubadix beim Rössli gelandet sind.

So langsam näherten wir uns schon dem Ende. Am Montag spielten wir wieder am Umzug und danach im Glärnisch, nur heute vor etwas kleinerem Publikum. Nach dem wir einige Kinderherzen im Takt unserer Musik schlagen lassen durften, wurden wir freundlicherweise von den Friilänzern ins Altersheim Fuhr gefahren. Dort angekommen durften wir auch noch etwas Fasnachtsstimmung unter den alt eingesessenen Wädenswiler verbreiten. Nun war es leider schon soweit und das Abschlusskonzert stand an, wobei “leider” das falsche Wort ist. Vereinigt mit den Trubadix und den Tambouren brachten wir Wädenswil, noch ein letztes mal für diese Fasnacht, zum beben. Was für ein schöner Abschluss…

Nun ist der Spuck schon vorbei, am Dienstag hört man nur noch ein paar Aufräumarbeiten. Danke für dieses gelungene Fasnachtswochenende, wir verziehen uns nun wieder in unseren Gletscher und freuen uns schon auf die nächste Wädischwyler Fasnacht.